Zum Motivationsthema “Lob” hat Barbara Thiemann eine hilfreiche Checkliste erstellt. Drucken Sie sich diesen Beitrag aus und nehmen den Ausdruck mit auf die nächste Bahnreise oder für den nächsten abendlichen Hotelaufenthalt, reflektieren Sie in einigen ruhigen Minuten, ob, wen und wie Sie in den letzten Tagen und Wochen gelobt haben.
1. Loben Sie nicht wahllos und zu oft: Wenn Sie täglich alles und jeden loben, verliert das Lob seine Wirkung.
2. Loben Sie ehrlich. Ein Lob wirkt nicht, wenn der Gelobte einen heimlichen Widerwillen spürt.
3. Loben Sie uneingeschränkt. Vermeiden Sie etwa diesen typischen Lobzerstörer: „Die Leistung könnten Sie häufiger bringen.“
4. Loben Sie nicht überschwänglich (es sei denn, Sie sind ehrlich begeistert). Ein spürbar zu dick aufgetragenes Lob verliert an Wert.
5. Missbrauchen Sie Anerkennung nicht als verkappte Entschuldigung für ein früheres Fehlverhalten von Ihrer Seite (wie etwa unberechtigte oder zu harte Kritik).
6. Loben Sie nicht, um von offensichtlichen Nachteilen, die Mitarbeiter im Unternehmen haben, abzulenken (schlechte Arbeitsbedingungen, überlastet, unterbezahlt). Generell: Lob als ehrliche Anerkennung und Motivation funktioniert nur in einem gesunden Unternehmensklima und ist kein Ersatz für betriebliche Mängel.
7. Loben Sie am richtigen Ort. Manchen Menschen ist es peinlich, öffentlich gelobt zu werden, andere sind gerade darauf besonders stolz.
8. Achten Sie darauf, öffentliches Lob für einen Mitarbeiter nicht mit Herabsetzung oder Tadel für andere zu verbinden oder unbeabsichtigt eine solche Wirkung zu erzielen.
9. Loben Sie nicht pauschal („Das haben Sie gut gemacht“), sondern erwähnen Sie konkret die besondere Leistung des Mitarbeiters.
10. Machen Sie Ihr Lob nachvollziehbar – z. B. indem Sie die positive Wirkung der Leistung für das Unternehmen erwähnen.
Probieren Sie es doch bei einem nächsten Kick-off-Meeting einmal aus…!?
Quelle: http://www.barbara-thiemann.de/?cat=5
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