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Kontrastieren Sie Beruf und Privatleben: Achten Sie darauf, dass sich der Berufsalltag privat nicht wiederholt. Wer beruflich geistig beansprucht ist, sollte sich privat körperlich anstrengen. Trennen Sie sich von privatem Ballast. Mit ausgeglichenem Privatleben lässt sich beruflicher Stress leichter ertragen. Gehen Sie Konflikte an: Psychologisch “unerledigte Geschäfte”, sei es im Job oder privat, zermürben die Seele und fressen Leistungsvermögen. Erlauben Sie sich täglich 30 Minuten Urlaub: Schicken Sie Ihre unerledigte Arbeit , Ihre Sorgen, privaten und beruflichen Anforderungen für einen Moment auf Urlaub, und genießen Sie etwas, das Sie emotional auflockert. Konkretisieren Sie Ihre Errungenschaften: Sagen Sie nicht “Ich bin gut”, sondern beschreiben Sie im Selbstgespräch konkret, was Ihnen gut gelungen ist - und aus welchem Grund. Leben Sie nicht nach dem “man sollte”, sondern nach dem “ich möchte”: Leben Sie Ihr Leben und nicht etwa die Kopie des Lebens anderer. Achten Sie dabei besonders auf Ihren persönlichen Wohlfühlfaktor. Tipps des Unternehmensberaters Wolfgang Saaman Quelle: Welt am Sonntag, 24.09.2006 Lesen:
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Frust in Unternehmen steigt !
Neue Studien haben herausgefunden: Wer sich am Wochenende nicht ausreichend vom Berufstress der Werktage erholen kann, hat ein höheres Risiko, später an einer Herzkrankheit zu sterben. Finnische Wissenschaftler beobachteten knapp 800 Industriearbeiter. Dabei zeigte sich, dass Arbeiter, die sich nur schlecht vom Berufstress erholen konnten dreimal mehr an Herzkrankheiten und Schlaganfällen gestorben waren. Eine ungarische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Nicht nur ein körperlich belastender Job, auch mentaler Stress am Arbeitsplatz erhöht das Risiko für Herzkrankheiten. Dazu zählen Faktoren wie die Angst um den Arbeitsplatz, fehlende Anerkennung, kein Aufstiegschancen und Konflikte mit Vorgesetzten oder Kollegen. Der Herzinfarkt ist also nicht mehr die typische Managerkrankheit, sondern trifft genauso Arbeiternehmer, die körperlich und/oder psychisch überlastet sind und am Wochenende nicht abschalten können. Die biblische Empfehlung, den Sonntag soll man heiligen, ist daher für die Gesundheit von großer Bedeutung.