Die Kultur einer Organisation kann man mit der “Schwerkraft” vergleichen. Sie können sie nicht sehen oder gar berühren. Ihre konstante Energie aber hält die Dinge an ihrem Platz. Was Sie wahrnehmen können, sind die Wirkungen von Kultur.
Fusionsgeschichten, unterschiedliche Standorte, Bereiche und Abteilungen bestimmen kulturelle Unterschiede, die Kommunikation und gemeinsames Handeln behindern können. Kulturelle Unterschiede verlaufen auch innerhalb eines Unternehmens. Unterschiede von Standorten in Asien oder Europa sind davon nur ein Sonderfall. IT, Finanzen oder auch
Human Resources haben teilweise weltweit mehr kulturelle Gemeinsamkeiten als Sie die Muster der Sinnproduktion innerhalb des Unternehmens verbindet. “Interkulturalität” ist die Regel, nicht die Ausnahme, und das nicht nur in multinationalen Unternehmen.
Diversität bedeutet unterschiedliche Weltsichten, unterschiedliche Geschlechter, Generationen und Professionen, unterschiedliche Ansätze für Lösungen, Vervielfältigung der Chancen. Um diese Chancen für das Unternehmen zu nutzen, müssen unterschiedliche Weltsichten miteinander kommunizieren: Welchen Beitrag leisten die unterschiedlichen kulturellen Muster für die Lösung einer bestimmten Fragestellung? Es braucht eine integrative Kultur der interkulturellen Kommunikation. Und es braucht Integration als kulturelle Kompetenz:
- Akzeptanz, dass es kulturelle Unterschiede gibt
- Wissen um Inhalt und Art der kulturell Unterschiede
- die Fähigkeit fremde Vorstellungen mit eigenen
zu verbinden
- die Führung, die gemeinsamen Werte und Vorstellungen zu formulieren.
Leistungsfähige Unternehmenskulturen halten ein Gleichgewicht von Diversität und Integration. Sie entwickeln ein Selbstbewusstsein, das beides umfasst. (Read the article)
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