Medienmanagement und Unternehmenskommunikation

Der Blog von Prof. Dr. Gerald Lembke (Digitale Medien und Social Media Marketing)

Arbeitswelt: Wissensarbeit und Arbeiten in Projekten und Netzwerken wird immer wichtiger


Das Verschwinden von Routinetätigkeiten nimmt immer mehr Realität in deutschen Unternehmen an. Dies hat schwerwiegende Konsequenzen. Es bedeutet etwa, daß Arbeit in Zukunft typischerweise Projektarbeit sein wird.

Die Arbeit von Kreativen und Wissensarbeitern zeichnet sich durch wenig strukturierte Prozesse und unsichere Resultate aus – und passt somit nicht in die herkömmlichen Arbeitszeitmodelle. „Wenn man es überwiegend mit Wissensarbeit zu tun hat, ist ein über Stundenzahlen geregeltes Arbeitspensum ein Anachronismus, der in erster Linie das Kontrollbedürfnis der Vorgesetzten bedient“, so Buchautor Holm Friebe.

„Ein Unternehmen braucht neben den hochqualifizierten Kreativen auch Mitarbeiter, die den Kulturkern des Unternehmens stabilisieren“, sagt Scholz. Also Leute, die sich sehr stark mit dem Unternehmen identifizieren, alte Geschichten erzählen können und somit identitätstiftend wirken.
Auch für Trendforscher Wippermann ist ausgemacht, daß die Unternehmenskulturen langfristig nicht geschwächt, sondern vielmehr sogar gestärkt werden. „In Netzwerken, in denen die Akteure ständig auf Kooperationen angewiesen sind, hat Vertrauen eine ganz besondere Bedeutung.“

Es handelt sich um einen geänderten Auszug aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 30.12.2006. Der ganze Artikel unter dem Titel „Die Zukunft gehört den Einzelkämpfern“ kann hier gelesen werden.


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Mi, Januar 3 2007 » Aktuell, Karriere, Kultur, Lernende Organisation, Projektmanagement, Wissenskooperation, Wissensmanagement, Wissensnetzwerke und Communities

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