Erfolgreiches Projektmanagement in fünf Schritten
In regelmäßigen Abständen fallen in Unternehmen komplexe, zeitlich begrenzte Aufgaben an, die sich nicht im Rahmen der normalen Organisationsstruktur erledigen lassen. In diesen Fällen werden Projekte aufgelegt. Sie sind einmalig, haben oft große Bedeutung für das Unternehmen, ihre Bewältigung ist mit Unsicherheiten verbunden, und sie betreffen verschiedene Unternehmensbereiche. Kurz gesagt: Projekte erfordern eine besondere Organisationsform. Doch ab wann lohnt sich dieser Aufwand? Entscheidend für die Beantwortung dieser Frage sind das jeweilige Anwendungsfeld, seine Größe und Komplexität. Generell gilt: Je neuer eine Aufgabe für das Unternehmen ist, je mehr Unternehmensbereiche betroffen sind und je schwieriger die Problemlösung ist, desto eher lohnt es sich, ein Projekt aufzubauen. Empfehlenswert sind folgende Schritte im Projektmanagement:
1. Vorbereitung eines Projektes
Zum Beispiel:
- eine bissige und klare Auftragsklärung
- Projektumfeldanalyse (stakeholder-Analyse) machen
- Macht- und Fachpromotoren identifzieren, ansprechen und gewinnen
2. Planung der Projektstrukturen
Zum Beispiel:
- Wichtige Punkte der Projektorganisation beachten:
- Vorteile der Matrixorganisationen nutzen.
- Abteilungsgrenzen durch informelle Gespräche und Vereinbarungen ergänzen
3. Planung des Projektablaufs
Zum Beispiel:
- Achten Sie auf Phasen, weniger auf detaillierte Tage
- Verlieren Sie dabei nie das Projektziel aus den Augen
4. Aufspaltung in Teilprojekte
- Entwicklung einer Projektstruktur (Projektstrukturplan)
5. Netz-Management
- Durchsetzen der Teilziele durch formelle und informelle Organisation
- Arbeiten mit Zielkorridoren ergänzend zu festen operationalisierten Teilzielen
- Netzpläne aufstellen anstatt Projektstrukturpläne, Vorteil: Pufferorganisation
- Verschmelzung von Analyse, Maßnahmenplanung und Umsetzung (Versuch und Irrtum, keine 100-prozentige Lösung).
weiterempfehlen
Facebook-Gruppe Medienmanagement
Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich habe den Beitrag für unseren Blog unter http://www.jahooda.org aufgegriffen und um folgende Punkte erweitert:
1.Klare Zielsetzung: Ohne klare Ziele macht es einfach keinen Sinn ein Projekt zu starten, im Gegenteil es ist sogar gefährlich.
2.Projektausführung und -kontrolle: Weder Ausführung noch Kontrolle werden angesprochen. Dabei ist eine laufende Kontrolle der Projektausführung, zum Beispiel an definierten Meilensteinen, unerlässlich für erfolgreiches Projektmanagement.
3.Projektabschluss bzw. Auflösung der Projektorganisation: Ein formeller Projektabschluss,
zum Beispiel durch Übergabe der Projektergebnisse an den Auftraggeber, sollte auf keinen Fall vergessen werden, um die bestehende Projektorganisation aufzulösen und die Beteiligten von ihrer Aufgabe/Verantwortung zu entlasten.