Medienmanagement und Unternehmenskommunikation

Der Blog von Prof. Dr. Gerald Lembke (Digitale Medien und Social Media Marketing)

Statement für Handelsblatt: Mobiles Marketing für den Mittelstand

HandelsblattDas war heute die Interviewfrage vom Handelsblatt an mich. Meine Antwort: Natürlich ist das ein Thema für den Mittelstand. Doch die sollen erstmal Ihre Unternehmenskommunikation im Internet (Homepages) vernünftig auf Vordermann bringen, und dann könnten sie sich irgendwann einmal mit Mobil-Marketing beschäftigen. Denn wenn ich heute mit Mittelständern über Digitales Marketing spreche, wird das Thema von den Marketingverantwortlichen sehr bald auf so vergangene (wenn auch notwendige) Newsletter-Ideen gelenkt – als DIE Waffe für das digitale Geschäft. Na ja. Der Redakteur wollte wohl was anderes hören. Mal sehen, ob das Handelsblatt das abdrucken wird.

Einige Tage später: Und tatsächlich, Sie haben reagiert, und ich darf vor Erscheinen meine Zitate hier publizieren. Im O-Ton:

„Auch Mittelständler sollten sich den neuen Möglichkeit zuwenden“, sagt Gerald Lembke, Professor für Medienmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

„In fünf Jahren wird sich das Mobile Marketing zum Massenmarkt entwickelt haben“, sagt Lembke. Einen Einstieg für Mittelständler ins Mobile Marketing über Facebook hält Experte Lembke für sinnvoll. Vor allem PR-Arbeit sei so mit wenig Aufwand und geringen Kosten zu erledigen sagt er. Eine Applikation für das iPhone von Apple hingegen koste 20 000 bis 30 000 Euro. „Niemand weiß dabei, ob und wann der Return Of Invest kommt“, sagt Lembke. In jedem Fall fordert er, Mobile-Marketing-Agenturen kritisch zu betrachten. Nicht immer sei nachvollziehbar, welche Leistungen sie anbieten.

Lembke empfiehlt auch, zwischen dem Einsatz von Mobile Marketing als Kommunikationsmittel und als Vertriebskanal zu unterscheiden. Es reiche nicht, allein auf Mobile Marketing für den Abverkauf zu setzen. „Kein Unternehmen erreicht mit einem Wechsel zum Mobile Marketing die gleiche Zielgruppe wie zuvor mit klassischer Absatzförderung.“ Mit Mobile Marketing ließen sich aber neue Zielgruppen erschließen. Das habe die Erfahrung mit Online-Marketing gelehrt.

„Auch Mittelständler sollten sich den neuen Möglichkeit zuwenden“, sagt
Gerald Lembke, Professor für Medienmanagement an der Dualen Hochschule
Baden-Württemberg.
„In fünf Jahren wird sich das Mobile Marketing zum Massenmarkt entwickelt
haben“, sagt Lembke.
Einen Einstieg für Mittelständler ins Mobile Marketing über Facebook hält
Experte Lembke für sinnvoll. Vor allem PR-Arbeit sei so mit wenig
Aufwand und geringen Kosten zu erledigen sagt er. Eine Applikation für
das iPhone von Apple hingegen koste 20 000 bis 30 000 Euro. „Niemand
weiß dabei, ob und wann der Return Of Invest kommt“, sagt Lembke. In
jedem Fall fordert er, Mobile-Marketing-Agenturen kritisch zu
betrachten. Nicht immer sei nachvollziehbar, welche Leistungen sie
anbieten.
Lembke empfiehlt auch, zwischen dem Einsatz von Mobile Marketing als
Kommunikationsmittel und als Vertriebskanal zu unterscheiden. Es reiche
nicht, allein auf Mobile Marketing für den Abverkauf zu setzen. „Kein
Unternehmen erreicht mit einem Wechsel zum Mobile Marketing die gleiche
Zielgruppe wie zuvor mit klassischer Absatzförderung.“ Mit Mobile
Marketing ließen sich aber neue Zielgruppen erschließen. Das habe die
Erfahrung mit Online-Marketing gelehrt.


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Mo, März 22 2010 » Digitale Medien, E-Marketing, Marketing 2.0, Medienstrategien, Neue Medien, Vertrieb

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