Innere Kündigung – Wie Führungskräfte die richtige Motivations-Strategie finden und anwenden
Frust in Unternehmen steigt !
19% der deutschen Angestellten (Vorjahr 18%)verspüren keine Bindung zu ihrem Arbeitgeber und arbeiten aktiv gegen die Interessen der Firma
Weitere 68 Prozent (Vorjahr 69 %) leisten nur Dienst nach Vorschrift
Lediglich unveränderte 13 Prozent sind motiviert bei der Arbeit und identifizieren sich voll mit ihrem Arbeitgeber.
Das hat die internationale Beratungsgesellschaft Gallup in ihrer neuesten Studie herausgefunden. Als “Schuldige” prangert Gallup vor allem die Chefs an, die mit ihrem Führungsstil maßgeblich zu dieser Motivationsmisere beitrügen.
Das zeige sich daran, dass innerhalb einer Firma die emotionale Bindung oftmals sehr unterschiedlich ausfalle. Die Berater stützen ihre Vermutung auf Veränderungen, die sie innerhalb einzelner Arbeitsgruppen feststellten, nachdem der Vorgesetzte gewechselt hatte.
Welche Konsequenzen der Führungsstil auf Unternehmensergebnis und -renmmee hat, zeigen zwei weitere Ergebnisse: Mitarbeiter mit hoher emotionaler Bindung fehlten 2,4 Tage weniger pro Jahr als ihre frustrierten Kollegen. Drei Viertel der loyalen warben außerdem für Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens.
Quelle: Wirtschaft und Weiterbildung, 10_6 / www.wuw-magazin.de
Für mich sind diese Entwicklungen in Praxisbeobachtungen zu bestätigen, auch wenn die Zahlen durchaus diskutierbar sind. Wie kann das Management nun damit umgehen? Ich weiß, dass viele gut gemeinte Ansätze und Handlungsempfehlungen dazu existieren, doch fehlt es basal an einer Grundeinstellung zur Mitarbeiterführung. Die wiederum ist zentral für die (Weiter-)Entwicklung der eigenen Unternehmenskultur.
Es gibt dazu ein schönes aktuelles Buch, dass einen schönen Hintergrund des “Funktionierens” von Menschen liefert und das eher zum Schmökern als zum Anwenden gereicht werden sollte. Da Frust für dei Verreichtung eine Demotivation bedeutet, ist auch das Thema Selbstmanagement wichtig. Covey betrachtet dies aktuell und ausführlich beschrieben. Viele Semianrteilnehmer und Mitarbeiter berichten mir in 4-Augen-Gesprächen, dass sie selten Feedback vom Management bekommen, begonnen von Kollegen über die Führungskraft bis hin zur Unternehmensleitung. Vielleicht hilft es, sich damit zu beschäftigen, wie eigentlich Lob ausgesprochen wird… !?
Auch habe ich dazu an der FH Bielefeld einen Vortrag im Masterstudiengang Personal gehalten: http://www.kmu-blog.info/innere-kuendigung-bei-mitarbeitern-und-deren-vermeidung-durch-die-fuehrungskraft-2.html
Wer nicht lesen möchte, der kann auch hören: ein Podcast zur Motivation
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