Medienmanagement und Unternehmenskommunikation

Der Blog von Prof. Dr. Gerald Lembke (Digitale Medien und eMarketing)

Schnittstellen im Prozessmanagement

Bei der Frage nach der Übergabe von Arbeitsabläufen handelt es sich ursächlich um ein klassisches Organisationsentwicklungsthema, nämlich die Frage nach der richtigen Aufbauorganisation. Seit einigen Jahren ärgern sich IT-Dienstleister in der Phase der Einführung ihrer “Standard”-Software damit herum, dass die Kundenabläufe nicht richtig organisiert sind.

Der Aufwand für die Anpassung an die Kundenabläufe (”Customizing”) ist häufig nicht absehbar. Dabei wird regelmäßig technokratisch vorgegangen: Analyse, Einführung, Test, Anpassung.

Die Summe der Abläufe ist jedoch mehr als ein IT-System. Organisationen basieren auf “Know-how”, also auf der Gesamtheit des Wissens aller Mitarbeiter. Die Frage ist jedoch die nach einer hilfreichen Effizienz. 

Schauen wir in die Organisationspraxis, wird der Effizienzmangel häufig beim Einzelnen gesucht. Die Lösung liegt jedoch in der Zusammenarbeit, der Übergabe eines Ergebnisses an eine Kollegin oder einen Kollegen.   

Wie werden die Aufgaben in einer hierarisch organisierten Unternehmung von oben nach unten abgegrenzt oder erweitert? Kurz: Wer soll was in welcher Zeit mit welchen Ressourcen erledigen?

Beschränken Sie die Optimierung Ihrer Abläufe nicht nur auf die Umstrukturierung Ihres Organigramms. Legen Sie fundierte und evaluierte Regeln zugrunde, in denen Sie Ihr unternehmerisches Wissen mit der Aufgabenerledigung vernetzen, so dass Ihre Mitarbeiter Anhaltspunkte zu einer effizienten Verrichtung erhalten. Das ist Managementaufgabe.


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So, Januar 8 2006 » Prozesse

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