Stress im Büro – Wie verhindere ich meinen ersten Burn-out?
Kontrastieren Sie Beruf und Privatleben: Achten Sie darauf, dass sich der Berufsalltag privat nicht wiederholt. Wer beruflich geistig beansprucht ist, sollte sich privat körperlich anstrengen. Trennen Sie sich von privatem Ballast. Mit ausgeglichenem Privatleben lässt sich beruflicher Stress leichter ertragen. Gehen Sie Konflikte an: Psychologisch "unerledigte Geschäfte", sei es im Job oder privat, zermürben die Seele und fressen Leistungsvermögen. Erlauben Sie sich täglich 30 Minuten Urlaub: Schicken Sie Ihre unerledigte Arbeit , Ihre Sorgen, privaten und beruflichen Anforderungen für einen Moment auf Urlaub, und genießen Sie etwas, das Sie emotional auflockert. Konkretisieren Sie Ihre Errungenschaften: Sagen Sie nicht "Ich bin gut", sondern beschreiben Sie im Selbstgespräch konkret, was Ihnen gut gelungen ist – und aus welchem Grund. Leben Sie nicht nach dem "man sollte", sondern nach dem "ich möchte": Leben Sie Ihr Leben und nicht etwa die Kopie des Lebens anderer. Achten Sie dabei besonders auf Ihren persönlichen Wohlfühlfaktor. Tipps des Unternehmensberaters Wolfgang Saaman Quelle: Welt am Sonntag, 24.09.2006 Lesen: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3897490838/
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Ein schöner Beitrag mit Präventionsmaßnahmen ist hier nachzulesen: http://www.coachingclub.de/frauen/Karriere/burnout.html Viele Grüße, Michaela
Mit Interesse lese ich immer wieder Berichte über Burnout. Anfangs wurden Burnout-Opfer häufig belächelt und als nicht belastbar abgestempelt. Mein persönlicher Eindruck ist jedoch, dass sich insbesondere durch die Häufung der Medienberichte über prominente Burnout-Opfer, die Stimmungslage geändert hat und dieses Thema ernster genommen wird.
Wie oft stehen wir an einem Punkt, wo wir am liebsten alles hinschmeißen würden? Meiner Einschätzung nach ist einer der wichtigsten Punkte bei der Verhinderung von burnout, ein gesundes Verhältnis zwischen beruflichem und privaten zu schaffen. Nur wer sich privat vom beruflichen abgrenzen kann und sein Privatleben auch als solches versteht, kann sich bei starker beruflicher Belastung davor schützen.
Ich persönlich kann mittlerweile privat gut abschalten. Das war nicht immer so. Und in diesen Zeiten ging es mir auch oft nicht gut. Auch habe ich meinen Anspruch an mich selbst relativiert. Mittlerweile bin ich im Job richtig motiviert, ohne mich dabei platt zu machen.
Darüber hinaus ist Burn-Out natürlich auch ein Thema für die eigene Organisationsentwicklung. Folgende Fragen müssen meines Erachtens beantwortet werden:
Sind die Rahmenbedingungen noch die Passenden?
Werden Mitarbeiter – aber auch Führungskräfte – wirksam wertgeschätzt?
Sind die Aufgaben und Prozesse weiterhin klar beschrieben und vertikal kommuniziert?
Wenn diese Fragen angegangen werden, können Burn-Out-Syndrome – und damit innere Kündigungen – präventiv vermieden werden.
Gerald Lembke